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September, 2008
Tag 4:
Am vierten Tag hatten wir leider kein Glück mehr mit dem Wetter. Es hat genau einmal geregnet - von morgens bis abends durch. Und kalt wars auch. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um sich die 12 Apostels anzuschauen, die an diesem Tag auf dem Weg lagen. Alex, Roland, David und ich sind trotzdem mal raus aus dem Auto und hin zum Aussichtspunkt. Der Weg dorthin war recht beschwerlich, da wir ziemlich Gegenwind hatten und uns der Regen ins Gesicht gepeitscht hat. Wenigstens waren wir danach quasi “geduscht”

Postkartenmotiv mal anders

Ich und Alex frisch geduscht
Da man bei so einem Mistwetter nicht wirklich was machen konnte, haben wir uns entschieden, bis nach Warrnambool durchzufahren und auf dem Rückweg nochmal zu den 12 Apostels zu fahren - in der Hoffnung auf besseres Wetter. In Warrnambool waren wir dann im Hallenbad eine Runde schwimmen. Der positive Nebeneffekt war, dass wir dort dann auch gleich “gratis” duschen konnten
Danach sind wir noch zu einem Outdoor-Laden gefahren, da Paul und ich noch auf der Suche nach festem Schuhwerk waren.
Nachdem ich tausende von Schuhen anprobiert habe, die meistens zu klein und selten zu groß waren, habe ich tatsächlich was Passendes gefunden und ein bisschen Studentenrabatt gabs auch noch dazu
Dann noch schnell neuen Proviant im Supermarkt besorgt und weiter gings.
In Warrnambool sind wir dann noch zum Italiener gegangen und dieser war zur Abwechslung mal richtig super! Das Restaurant hieß bojangles und das Essen war wirklich sehr lecker
Nach dem Essen mussten wir uns dann noch einen Platz zum Übernachten suchen. Dabei sind wir einem Schild gefolgt, was auf einen Caravan-Park verwiesen hat. Leider war alles sehr schlecht ausgeschildert und Nachts im Dunkeln ist es auch nicht einfacher
Naja nach ca. einer halben Stunde suchen haben wir ihn dann gefunden. Es war einfach nur eine Wiese, wo man sich draufstellen konnte. Wir dachten eigentlich, man könnte sich da kostenlos zum Schlafen hinstellen, da nirgends ein Häuschen zum Bezahlen war. Am nächsten Morgen haben wir jedoch ein Schild gesehen, dass man sich bei der Post anmelden und dort bezahlen soll (wo auch immer die Post war). Jedenfalls haben wir uns dann recht schnell aus dem Staub gemacht
Tag 5:
Am fünften Tag sind wir das letzte Stück zum Grampians National Park gefahren - bis zum Örtchen “Halls Gap”, von wo aus die meisten Touren starten. Nach einer kurzen Orientierung im Information Center ging es dann auch schon los zu verschiedenen Aussichtspunkten und kleineren Touren.
Boroka Lookout
Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir am Boroka Lookout an, von dem man eine schöne Aussicht hatte.

Boroka Lookout #1

Boroka Lookout #2
Reed Lookout
Danach ging es wieder kurz ins Auto und wir sind zum Reed Lookout gefahren, einem weiteren Aussichtspunkt.

Reed Lookout
The Balconies
Vom Reed Lookout aus konnte man mit einen kleinen Fußmarsch von ca. 30 Minuten zu den “Balconies” gelangen.

The Balconies
Mackenzie Falls
Nachdem wir genug von den Balconies hatten ging es weiter zu den Mackenzie Falls, auf die wir uns schon besonders gefreut hatten. Zuerst konnte man sich den Wasserfall von oben anschauen, was nicht sooo spektakulär war. Danach konnte man durch einen langen Weg viele Stufen hinunter zum Fuß des Wasserfalls gelangen und von hier aus war der Ausblick wirklich fantastisch! Habe erstmal mein Stativ ausgepackt

Gigantischer Wasserfall

Smile!

Am Fuße des Mackenzie Falls

Regenbogen 
Silverband Falls
Da wir noch ein bisschen Zeit hatten bis es dunkel wurde, haben wir uns noch die Silverband Falls angeschaut. Diese waren jedoch weitaus unspektakulärer als die großen Mackenzie Falls

Silverband Falls
Auf dem Weg zu den Silverband Falls haben wir übrigens unser erstes Känguruh in freier Wildbahn gesehen! Es ist einfach vor uns über die Straße gehüpft und wir waren natürlich alle aus dem Häuschen und es wurde nach den Digicams gegriffen, haha
Danach war es mal wieder an der Zeit, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Diesmal haben wir mal wieder auf einem richtigen Campingplatz übernachtet. Dieser war sehr gut, es gab sogar eine Küche, wo wir alle zusammen Pasta gekocht haben (mit viel Knofi, gell Jo…hihi!
) Dort haben wir dann übrigens unser zweites “echtes” Känguruh gesehen.Johannawar draußen bei den Autos und hat gerufen, wir sollen schnell rauskommen. Und da saß eins und hat uns angeguckt. Es ist dann noch ein Weilchen vor uns rumhegüpft bevor es sich aus dem Staub gemacht hat. Schon irgendwie cool!
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Am dritten Tag sind wir weiter nach Apollo Bay gefahren und haben unterwegs immer wieder angehalten, um uns an den Aussichtspunkten die schöne Landschaft anzugucken. Die Great Ocean Road bei schönem Wetter zu fahren, ist genial

Weiterfahrt nach Apollo Bay

Schöne Aussicht unterwegs

Meeeeeeer 

Happy
In Apollo Bay angekommen haben sich uns Roland und David, zwei weitere deutsche Studenten, für die nächsten zwei Tage angeschlossen und so sind wir von da an mit drei Campern durch die Gegend gefahren. Nachdem das Wetter die letzten beiden Tage relativ gut war, es aber immer wieder kurze Regenschauer gegeben hatte, war es an diesem Tag einfach nur super - es war sonnig und auch ein bisschen wärmer.
In Apollo Bay sind wir erst einmal zu einem Aussichtsplatz gefahren, wo man durch einen kurzen Fußmarsch auf einen Berg kam, von dem man ganz Apollo Bay überblicken konnte, das war sehr schön

Aussicht auf Apollo Bay #1

Aussicht auf Apollo Bay #2

David, ich, Alex, Roland, Johanna
Nachdem wir oben auf dem Berg ein bisschen relaxt haben, sind wir wieder runter gelaufen und zum Strand gefahren. Dort haben wir spontan entschieden eine Runde zu baden
Es war zwar schweinekalt, aber trotzdem toll und die Wellen haben einen fast weggespült

Ab ins Wasser!

Eiskalte Fluten
Nachdem wir wieder trocken waren, haben wir uns im Supermarkt mit Grillzeug eingedeckt und sind ein Stück weiter gefahren, diesmal ging es durch den Wald.

Grüne Berge
Unterwegs gabs auch Kühe, die sind manchmal mitten auf der Straße gelaufen um die Autos rum

muh…
Irgendwann sind wir an einem Wald-Campingplatz am See angekommen und haben uns entschlossen, dort zu nächtigen. Beim Versuch auf einen der Wiesenplätze zu fahren, sind Alex und ich mit unserem Camper dann im Schlamm stecken geblieben, da der Boden nasser war, als er aussah
Wir haben dann zu viert versucht den Camper rauszuschieben, was uns aber nicht gelungen ist
Zum Glück waren noch andere Camper mit einem Jeep auf dem Campingplatz, die uns dann freundlicherweise rausgezogen haben

Stecken geblieben
Danach haben wir noch ein Weilchen Holz gesammelt und dann konnte endlich gegrillt werden! Mhhm, war das lecker! Beim Feuer machen haben wir übrigens festgestellt, dass Eukalyptusblätter brennen wie verrückt. Das “Feuerwerk” hält aber nur ein paar Sekunden an
Zum Sonnenuntergang war ich dann natürlich mit meiner Cam am See

Schöööön…
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Tag 1
Letzten Freitag haben wir unsere Tour zur Great Ocean Road und den Grampians gestartet. Mit an Board waren Paul und Johanna im ersten Camper sowie Alex und ich im zweiten Camper. Natürlich lief mal wieder nix auf Anhieb glatt und es gab ein paar Probleme mit der Abholung unserer Jucy-Camper.
Für jeden Camper musste eine Kaution von AU$ 1.900 per Kreditkarte ausgelegt werden - für Studenten ein ganz schön großer Batzen. Paul hat das eine Auto übernommen und beim zweiten wurde es dann lustig. Alex hatte ihre Kreditkarte Zuhause gelassen, Johannas hat wegen einem niedrigeren Limit nicht funktioniert und ich war nicht gerade scharf drauf, AU$ 1.900 auszulegen, wo ich ein eigentlich ein Limit von 500 € auf der Karte habe und gerade erst diese fiese Verwechslungsgeschichte mit der Bank hinter mir hatte. Wir konnten uns dann mit der Autovermietung darauf einigen, dass wir alle zusammenlegen und die Kaution in Cash bezahlen. Also ging es erstmal zum Bankautomaten. Nachdem wir insgesamt dreimal bei der Autovermietung waren, konnten wir die Jucy’s dann endlich mitnehmen. Dann haben wir uns noch ein wenig Verpflegung beim Supermarkt besorgt und gegen 17 Uhr konnte es dann endlich losgehen.

Jucy on the road
Um diese Uhrzeit war natürlich gerade Feierabendverkehr und so mussten wir uns erstmal durch Melbourne City kämpfen. Geschafft haben wir es an diesem Abend bis Torquay, wo wir auf dem Parkplatz eines Aussichtspunktes zum ersten Mal unser neues Schlaflager ausprobiert haben.
Die Jucy Camper sind zum Schlafen eigentlich recht komfortabel, also zu zweit kann man es da locker einige Zeit aushalten. Was ein bisschen umständlich war, war das Umbauen. Man musste eigentlich immer umbauen, egal was man machen wollte - ob schlafen, essen, fahren oder sonstwas. Der Stauraum für Geschirr, Krams und Essen ist nämlich UNTER dem Bett, also muss man sich genau überlegen, ob man nochmal was braucht bevor zum Schlafen umgebaut wird
Da der Platz sehr begrenzt ist, waren wir eigentlich ständig damit beschäftigt, das Gepäck und unseren Kram auf die Vordersitze zu verfrachten und andersrum - da wo halt gerade Platz war
Ich glaube am lustigsten war immer das “Partnerspülen”. Das Spülbecken hinten im Kofferraum wird per Pumpe betrieben und so musste immer einer pumpen, damit Wasser kam und der andere hat gespült. Jedesmal ein Erlebnis für sich
Tag 2
Da wir an einem Aussichtspunkt direkt am Meer übernachtet haben, bin ich zum Sonnenaufgang um 6.08 Uhr mit meinem Foto-Rucksack ausgerüstet aus dem Camper gekrochen, während die anderen noch weitergeschnarcht haben
Es war zwar schweinekalt, aber der Sonnenaufgang über dem Meer war einfach nur superschön und es hat sich definitiv gelohnt, dafür aufzustehen und ein paar Bilder zu knipsen. Überraschenderweise waren um diese Uhrzeit schon viele Leute zum Gassi gehen oder Joggen unterwegs. Sogar ein paar Surfer haben sich schon in aller Frühe aufs Meer gewagt.

Sonnenaufgang in Torquay
Ich bin danach nochmal ein bisschen ins Bett gekrabbelt, um noch eine Runde zu schlafen. Als alle wach waren, haben wir kurz gefrühstückt und sind dann ins Zentrum von Torquay gefahren. Wir haben uns erst einmal im Information Center ein paar Tipps geholt, was es auf der Great Ocean Road so zu erkunden gibt. Danach haben wir in den Surfershops von Torquay eine kleine Shoppingrunde gestartet, bei der ich ein hübsches Shirt erbeutet habe.
Später sind wir dann die Great Ocean Road entlang bis nach Lorne gefahren. Zwischendurch haben wir ein stürmisches Picknick gemacht, bei dem uns sogar die Gurkenscheiben um die Ohren geflogen sind - so stark war der Wind
In Lorne haben wir dann auf einem Campingplatz mit Duschen übernachtet.

Paul und die Frauen

Irgendwo auf der Great Ocean Road

Lustige Sachen im Wasser

Stürmisches Picknick - Paul und Johanna

Johanna und ich
Allgemein fanden wir Lorne eher öde, es gab da nicht wirklich was Spannendes.
Abends waren wir in einem der wenigen Restaurants Pizza essen, wobei die Pizza erstens klein war für den happigen Preis und zweitens besser aussah, als sie geschmeckt hat. Die Aussies können einfach nicht gescheit würzen
Johanna hat sich dann noch ein teures Dessert gegönnt, denn viel war auf dem Tellerchen nicht drauf
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Gestern Nachmittag sind wir wieder Zuhause in Melbourne angekommen. Die Woche war wirklich toll! Wir haben viel erlebt und wunderschöne Orte gesehen
Die Berichte und Fotos gibt es bald, jetzt heißt es erstmal viiiieeeel Wäsche waschen und viiieeeele Bilder sortieren

Kaum zu glauben, aber das halbe Semester ist schon rum! Wahnsinn, wie schnell das ging. Die letzten Wochen gab es viel zu tun und jetzt steht endlich die wohlverdiente Mid-Semester-Break an
Wir haben eine Woche frei, und da ich montags und freitags sowieso immer frei habe, verlängern sich meine Ferien noch etwas
Wir nutzen die Gelegenheit und werden ab morgen 7 Tage lang die Umgebung von Melbourne erkunden. Gemietet haben wir uns dafür solche Campervans zum unschlagbaren Preis von AU$ 39 pro Tag:

In einem der Camper finden jeweils zwei Personen zum fahren und schlafen Platz. Bis jetzt sind Paul, Alex, Johanna und ich mit von der Partie und vielleicht schließen sich noch zwei andere Deutsche an, mal sehen. Geplant haben wir bisher die Great Ocean Road, den Grampians National Park und alles was sonst noch so auf dem Weg liegt
Ich freue mich auf eine Woche Ferien an schönen Orten mit hoffentlich tollem Wetter! Ich will schließlich schöne Fotos machen und mein Stativ soll nun auch endlich Mal richtig zum Einsatz kommen
Ich werde also eine Woche offline sein und danach dann Fotos und Berichte posten
Also dann bis nächste Woche! Bye, bye…! 
Hier mal der Beweis, dass ich auch mal was arbeite
Das erste Projekt im Kurs “Interactive Design for Web Technology” war ein Newsletter. Wir sollten für einen von vier Themenbereichen einen Newsletter gestalten und umsetzen und uns vorher natürlich Gedanken über den Inhalt machen. Ich habe mich für das Thema Band/Sänger entschieden.
Als Sängerin habe ich Sara Bareilles gewählt, die wie ich finde tolle Musik macht
Zum ersten Mal gehört habe ich ihre Single “Love Song” kurz nach der Ankunft in Melbourne beim Shoppen in einem Laden und ich hatte sofort einen Ohrwurm
Die Aufgabe war jetzt nicht so neu für mich, aber es war auch schön mal was entspannteres zu machen und es hat Spaß gemacht, mal ein schönes rosanes Mädchendesign zu basteln
Das nächste Projekt wird irgendwas mit Flash, da bin ich mehr gespannt drauf
*So ist mein Newsletter geworden*